März 2013

Mitteilungsblatt VG Nassenfels

Bericht und Fotos: Hans-Peter Gabler
 

Denkmalgeschützter Zustand
Historisches Pfarrhaus Egweil wird saniert

AEN 201303-1-1
Die Außenfassade bleibt in ihren Grundzügen unverändert, wird aber modernisiert.

Nun geht es endlich los. Das historische Pfarrhaus in Egweil, eines der ältesten Gebäude im Landkreis, wird saniert. Bauherr ist die Katholische Kirchenstiftung St. Martin.

Der neue Kirchenpfleger Berthold Mertel stellte in einer Informationsveranstaltung das Konzept und die weitere Abwicklung vor. Die örtliche Bauaufsicht übernimmt ehrenamtlich Herbert Schlamp. Das fast 1,2 Millionen Euro teure Projekt bleibt in seinem denkmalgeschützten Zustand überwiegend erhalten, wird aber nach heutigen Grundsätzen modernisiert.

Die Außenfront und auch die alte Haustüre bleiben erhalten, werden aber saniert. Auch alle Parkettböden sollen möglichst so verbleiben, wie sie sind. Das Dachgeschoss bleibt ebenfalls unverändert. Bei den Fenstern und Türen ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen.

Der erste Stock ist komplett für die Wohnräume des Pfarrers vorgesehen und wird auch entsprechend ausgestattet. Dafür fließen auch erhebliche Zuschüsse von der Diözese. Die Räume im Erdgeschoss werden zu Anteilen von der Gemeinde genutzt. Dort finden auch sanitäre Anlagen und der Technikraum seinen Platz.

Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass rund 70.000 Euro in Eigenleistung erbracht werden können. Diese Zahl hat auch ein Architekturbüro errechnet. Grundsätzlich werden keine Arbeiten mit Gewährleistung in Eigeninitiative übernommen, stellte Mertel deutlich klar, sondern extern nach Ausschreibung vergeben. Auch Arbeiten am Dach werden aus Gefahrengründen von Fachfirmen erledigt.

AEN 201303-1-2Im Erdgeschoss wird der Putz auf rund einen Meter Höhe abgetragen für eine spätere Schicht
eines Sanierungsputzes, der Boden soll rund 60 cm tief abgegraben werden und zur besseren
Wärmedämmung mit Glasschotter aufgefüllt werden.

Ab sofort beginnt die Freilegung der Fundamente und das Abtragen des Putzes innen und außen auf rund ein bis zwei Meter Höhe. Auch die Böden sollen rund 60 Zentimeter abgetragen werden, falls möglich. Zur besseren Isolierung wird dann mit Glasschotter aufgefüllt.

Freiwillige Helfer sind sehr erwünscht und können sich ab sofort bei Mertel melden. Die komplette Fertigstellung ist für den Herbst 2014 geplant.

   
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