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KDFB - Zweigverein Egweil
Hoher Spaßfaktor
Frauenbund Egweil präsentierte gleich zwei Gruppen bei musikalischem Abend
8. November 2014
Bericht und Foto:
Hans-Peter Gabler

KDFB-Kirchweih2014Die Gaudinockerl erwiesen sich nicht nur als virtuose Musiker, sondern hatten auch stets die Lacher auf ihrer Seite.

Einen unterhaltsamen und humorvollen Musikabend mit einem hohen Spaßfaktor gestaltete der Egweiler Frauenbund zur Kirchweih. Die Idee, zwei Gruppen an einem Abend zu präsentieren, war gelungen und ein zweifacher Genuss für die Besucher.

„Die Andern Drei” und die „Gaudinockerl” boten einen hervorragenden Kontrast in ihrer musikalischen und kabarettistischen Darbietung. Den Auftakt machten „Die Andern Drei”, bestehend aus Gottfried Bittl, Walter und Norbert Bauer mit ihren Gitarren. Sie präsentierten mundartlich bayerisches Liedgut oder auch allgemein bekannte Hits zum Mitsingen und Mitklatschen. Neben „Drunt in der grünen Au“ oder dem „Preußenjodler“ hatten sie auch eine Eigeninterpretation von „Zwei Brettl, a g’führiger Schnee“ im Repertoire oder eine Anmerkung zu Paulas Massagepraxis. Ihre Gage spendeten sie an Bruder Martin, der in Ingolstadt eine Obdachlosenhilfe betreibt. Im zweiten Teil sorgten die „Gaudinockerl” für Stimmung. Die vier jungen Burschen Patrick Spreng, Johannes Wittmann, Andreas Baumann und Manuel Funk drehten sofort auf, und Spreng eröffnete auf seiner Steirischen mit einer Gstanzlparade. Er informierte gleich, dass die Gaudinockerl heuer ihr Fünfjähriges feiern.

Sie hatten auch ein Loblied auf die Fernsehsendung „Bauer sucht Frau“ im Repertoire. Dabei wurde das Publikum einbezogen. Die Gäste sangen das zu diesem Lied obligatorisch gehörende „Warum“ und bekamen den Refrain „Na fragts halt net so dumm“ als Antwort.

Die Gaudinockerl beschäftigten sich auch mit Uli Hoeneß. Sie schlugen eine drakonische Strafe für ihn vor: Er sollte die Präsidentschaft bei den „Sechzgern“ übernehmen müssen. Zwischen den Musikstücken unterhielten Gottfried Bittl und Patrick Spreng immer wieder mit Humoresken. Das Publikum im restlos vollen Heindlsaal sang kräftig mit und sparte auch nicht an Applaus.

   
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