Wappen von Egweil Egweil beschließt Beitritt zur LAG Altmühl-Donau
Suche nach Standort für Grünabfälle – Kanalgebühren steigen, Höhe steht aber noch nicht fest
1. Dezember 2014
Bericht und Foto:
Hans-Peter Gabler

Ein Thema der Sitzung des Egweiler Gemeinderats war der Beitritt zur LAG (Lokale Arbeitsgruppe) Altmühl-Donau, in der sich 19 Kommunen von Mörnsheim bis Oberdolling zusammengeschlossen haben.

Das Gremium stimmte für den Beitritt.

Die LAG beschäftigt sich mit der Innenentwicklung, Vernetzung von Gemeinden, Energie, Familie und Soziales und der Attraktivität der Region. Der Mitgliedsbeitrag beträgt für Kommunen 50 Euro. Die Geschäftsstelle wird in Eichstätt sein und wird für 1,5 Arbeitsplätze ausgelegt. Es werden Gesamtkosten von 120.000 Euro kalkuliert, wovon rund 40.000 Euro Zuschüsse möglich sind. Den Rest müssen die Kommunen aufbringen. Zugrunde gelegt werden 1,10 Euro pro Einwohner. Für Egweil bedeutet dies rund 1200 Euro, so Bürgermeister Johannes Schneider. Ziel der Gemeinden muss es aber auch sein, so Schneider, diese Einlage zurück zu erwirtschaften. Schneider sieht durchaus interessante Möglichkeiten für die Gemeinden. Eine Kündigung der Mitgliedschaft ist jederzeit zum Jahresende möglich. Die erste Periode beträgt sechs Jahre. Das Gremium entschied sich einstimmig für einen Beitritt.

Bürgermeister Johannes Schneider nahm auch die angesprochenen Punkte aus der Bürgerversammlung auf. Er sei überrascht gewesen, dass das Thema Grüngutentsorgung eine solch große Rolle spielt, und sehe sich deshalb verpflichtet, eine Entsorgung innerhalb der Gemeinde zu suchen – und das möglichst bis zum März 2015. Wichtig seien ein geeigneter Ort, eine Gestaltung der Öffnungszeiten und entsprechendes Personal. Optimal wäre eine Entsorgung an der Kläranlage, allerdings getrennt davon, denn die Anlage sei Kreisangelegenheit. Manfred Engel gab zu bedenken, dass das Befüllen von Containern wegen der Höhe Probleme mache. Sinnvoller wäre ein Ort, an dem der Entsorgungsraum tiefergelegt werden kann. Es sollte eine Fläche sein, die leicht zugänglich und eingezäunt ist. Schneider favorisiert die Möglichkeit an der Kläranlage. Bei einem Ortstermin will sich das Gremium einen genaueren Überblick verschaffen.

Dass die Kanalgebühren steigen werden, wurde auf der Bürgerversammlung schon klar, so Schneider weiter. Entscheidend sei aber noch die Höhe. Bei der Dauer denke er an vier Jahre. Ab Januar 2015 sollen die neuen Gebühren gelten. Eine konkrete Festlegung erfolgt aber erst im zweiten Quartal 2015.

Gemeinderatssitzung 201412

Aus der Sitzung:

  • Für den Neubau eines Doppelwohnhauses durch Johanna und Reinhardt Ostermeier wurden die erforderlichen Befreiungen mit drei Gegenstimmen erteilt.

 

  • Der St. Franziskus-Kindergarten hat den Kauf eines neuen Rechners für knapp 1000 Euro beantragt. Die Räte stimmten einhellig zu.

 

  • Bei der Dorferneuerung ist die Maßnahme „Untere Straße” an der Reihe. Den Auftrag dafür hat die Firma BGS aus Ingolstadt erhalten. Die Bauzeit ist von März bis Juni 2015 geplant.

 

  • Eine bei der Restaurierung des historischen Pfarrhauses wieder ans Licht gekommene alte Glocke wird nächstes Jahr als fünfte in den Glockenturm der Kirche (Foto links) eingefügt. Die Kosten für den Einbau trägt die Kirchenverwaltung.
   
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