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Informationen aus der 24. Gemeinderatsitzung Egweil vom 7. März 2016

Egweiler Gemeinderat will Parken auf den Straßen eindämmen - In Zukunft zwei Stellplätze je Wohnung
Baugebiet Egweil West - Erschließung vergeben

Montag, 7. März 2016
Bericht: Hans-Peter Gabler

Der Egweiler Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung die alte Stellplatzsatzung aus dem Jahr 1994 geändert. Die Satzung regelt die Anzahl, Ablöse und Gestaltung von Fahrzeugstellplätzen in der Gemeinde. Die Änderung besagt, dass jede Wohnung über zwei Stellplätze verfügen muss.
Über die erneuerte Satzung will Bürgermeister Johannes Schneider auch das Parken auf den Straßen verhindern. Für frühere Bestimmungen gilt aber Bestandsschutz, betonte Schneider in der Sitzung. Die Satzung gilt seit Freitag und wurde einstimmig beschlossen.

Im Baugebiet Egweil West wurden in den geöffneten Bereichen bisher 162 denkmalhistorische Fundstücke gefunden, darunter zwei Urnen. Sie werden noch gesammelt und ausgewertet. Die Kosten und der Zeitrahmen bleiben davon aber unberührt, so Schneider. Eine Baufreigabe sei durch den Denkmalschutz nicht gefährdet. Der Auftrag für die Erschließung wurde an die Firma BGS in Ingolstadt vergeben.
Bei den Hausnummern beschlossen die Räte einstimmig, dass die Nummer eins in Einfahrt von der Neuburger Straße links beginnt, rechts die zwei. Für die Grundstücke an der Neuburger Straße muss in Gesprächen mit den Besitzern bereits vorhandener Grundstücke eine neue Regelung gefunden werden, damit diese Hausnummern geordnet ins Straßensystem eingebracht werden können.

Die Egweiler Jagdgenossenschaft hat einen Zuschuss für Wegebaumaßnahmen beantragt. Saniert werden sollen am Mühlbergholz beide Einfahrten ins Holz mit Teilstücken im Mühlbergholz, der Feldweg zur Kapelle in Richtung Mühlberg, der Feldweg Gmohbuck zum Hölzlerweg und sonstige Teilstücke nach Besichtigung. Veranschlagt sind rund 3400 Euro Schotter und Maschineneinsatz. Einstimmig genehmigte das Gremium einen Zuschuss von 25 Prozent.

Das Ferienprogramm des Kreisjugendringes Eichstätt wurde einstimmig abgelehnt. Schneider hält ein Programm von einem einheimischen Verein für weitaus sinnvoller, weil damit sicher mehr Kinder erreicht würden. Aktuell ist leider noch kein Ausrichter in Sicht, aber er will dies bei den Sitzungen der Vereinsvorstände noch einmal deutlich ansprechen.

Die Entscheidung über eine musikalische Früherziehung im Kindergarten ist nach einem Testlauf auch in Abstimmung mit dem Elternbeirat vorläufig zurückgestellt worden. Die Kosten sind zu hoch. Der Bürgermeister stellte ein Konzept mit jährlichen Kosten von rund 600 Euro vor. In einer erneuten Sitzung soll zuerst das allgemeine Interesse geprüft werden.

Aus der Sitzung:

  • Photovoltaik: Die Einnahmen-Überschuss-Rechnung der gemeindlichen Photovoltaikanlage für das Jahr 2014 schloss mit einem Gewinn von rund 6000 Euro ab.
  • Bauanträge: Dem Bauantrag von Stefan Heinrich zum Bau eines Wohnhauses mit Garage wurde einstimmig das gemeindliche Einvernehmen erteilt.
    Der Bauantrag von Tobias Hofmann zum Bau einer Doppelgarage in der Neuburger Straße wurde ebenfalls einstimmig genehmigt.
  • Breitband: Für den Breitbandausbau haben sich vier Firmen beworben, den Zuschlag hat die Telekom erhalten.
   
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