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Erinnerung an tragischen Unfall

Gedenkstein aus dem Jahr 1920 steht jetzt wieder an seinem Platz

April 2016
Bericht und Foto: Hans-Peter Gabler

 

Christliche und weltliche Feld- und Wegkreuze, Sühnekreuze, Bildstöcke, Marterl, Gedenksteine – alle haben etwas gemeinsam: Sie sollen mahnen und das Vergessen verhindern. Auf „dem grünen Weg” im Waldstück zwischen Egweil und Neuburg steht nun wieder so ein fast vergessenes Stück aus einer tragischen Vergangenheit.

GedenksteinAppel
Josef Eder und Leonhard Reinwald haben den Gedenkstein für den hier 1920 verunglückten Egweiler Franz Appel wieder aus der Versenkung geholt und an seinen Platz gebracht, dafür ist  auch der Neuburger Kreisheimatpfleger Manfred Veit dankbar.

An dem Ort ist 1920 der Egweiler Franz Appel im Alter von 66 Jahren bei Holzarbeiten zu Tode gekommen. Der Neuburger Kreisheimatpfleger, Manfred Veit, ist schon lange mit solchen Vergangenheitsbewältigungen beschäftigt und kümmert sich um den Erhalt für die künftige Zeit. Er ist deshalb dem Waldobmann der Rechtlergemeinschaft, Josef Eder, und dem Egweiler Leonhard Reinwald dankbar, dass beide Nachforschungen betrieben haben und so ein Stück Erinnerung wieder an seinen Platz verbracht haben. Der Gedenkstein lag einige Jahrzehnte völlig vernachlässigt am Waldboden. Eder hat ihn von Grund auf restauriert und an seinem angestammten Platz wieder aufgestellt. Das Waldstück gehört der Gemeinde Bergheim. Genützt wird es durch die Waldrechtler.

   
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