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25. Juni - 16. Juli 2017

Liebe Brüder und Schwestern,

am 7. Juli gedenken wir des 1230. Todestages des Hl. Willibald in Eichstätt. Es ist immer wieder neu beglückend, das Leben und Wirken unseres südenglischen Bistumspatrons zu betrachten, zumal vieles genauestens aufgeschrieben wurde. Nur nebenbei, Willibald ist quasi ein Paradebeispiel für eine Neubesinnung Europas! Er war in Italien und Rom, Griechenland, Frankreich, Palästina, Syrien und in Konstantinopel. Jetzt denken wir aber einmal an die Willibalds-Gedenkstätten in unserer Diözese: Zuerst sei da „Willibaldsruh” im Wald bei Attenfeld genannt sowie das dazugehörige Fest, das heuer am Sonntag, 9. Juli gefeiert wird. Dann gibt es noch die „Willibaldsrast” bei Titting (Ortsteil Erkertshofen) und eine neue Gedenkstätte im Gräflich-Pappenheimischen Wald zwischen Rupertsbuch und Weißenburg an der Römerstraße bei Bieswang, die dem Gedenken an Bonifatius, Willibald, Wunibald und Sola errichtet worden ist; die vier Heiligen haben sich regelmäßig dort zum Gebet versammelt. Wenn Sie also nach dem Attenfelder Fest noch Lust auf einen Ausflug haben: Nichts wie hin! Außerdem hat das Bistum 16 Patrozinien in Pfarreien und Filialkirchen. Und über unser Bistum hinaus geschaut: Einzig in Jesenwang (Landkreis Fürstenfeldbruck) ist Willibald als Viehpatron bekannt, und dort findet alljährlich der St. Willibaldsritt durch die nach ihm benannte Pfankirche statt, am Nordportal wird eingeritten und am Südportal wieder hinaus.

Ihnen allen wünsche ich viel Freude auf den Spuren des Hl.Willibald und verbleibe mit Segensgrüßen

Ihr Diether Hofmacher, Diakon i.R.


   
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