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18. Februar - 11. März 2018

Liebe Schwestern und Brüder,

am Aschermittwoch haben wir die österliche Bußzeit begonnen, als Vorbereitung auf die Auferstehung unseres Herrn Jesus Christus und uns im Tagesgebet an unseren Vater im Himmel gewendet: „Getreuer Gott, im Vertrauen auf dich beginnen wir die vierzig Tage der Umkehr und der Buße. Gib uns die Kraft zu christlicher Zucht, damit wir dem Bösen absagen und mit Entschiedenheit das Gute tun”. Mit Gottes Kraft kann ich dem Teufel „NEIN” sagen und als freier Mensch leben und darüber bestimmen, was ich brauche und was nicht, mich von Bedürfnissen lösen, die mir andere einreden.
Das Gute tu ich, wenn ich mir mehr Zeit nehme zum Beten, dann hat das mit Freiheit zu tun. Ich halte bewusst einen bestimmten Zeitraum offen, um vor Gott zu verweilen. In Freiheit setze ich meine Prioritäten und da steht meine Gottesbeziehung ganz oben. Wer nach Gott ausschaut, kann am Nächsten und seiner Not nicht vorbeischauen. Es ist gerade dieser Blick auf Gott, der meinem Fasten und meinem Almosen die richtige Qualität gibt. Ich tue es nicht im Blick auf mich und die Anerkennung durch andere, sondern aus der Haltung heraus, dass Gott da ist und mit seiner Gegenwart alles erfüllt und gut macht. Die Fastenzeit ist eine Zeit, in der ich mich intensiver bemühe das zu tun, was der Liebe entspricht.
Heuer in der Fastenzeit bereiten wir uns auch auf den Pastoralbesuch unseres H. H. Bischofs Gregor Maria Hanke vor. Er kommt zu uns, um zu sehen, wie es uns geht, mit uns zu reden, zu beten und unseren Glauben zu stärken!
Ich lade Sie alle herzlich ein, an dem beiliegenden Programm des Pastoralbesuches am Montag, den 26. Februar teilzunehmen.

Ihr Pfarrer Slawomir mit dem Seelsorgerteam

   
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